Mille Miglia 2017

Der Mille Miglia Start in Brescia war wie immer ein sensationelles Erlebnis. Wo sonst findet man 460 Oldtimer lautstark durch malerische italienische Altstadt-Gassen röhren. Wir haben uns rechtzeitig ein schattiges Plätzchen gesucht, mit Tramezzini und Aperol Spritz versorgt und dann drei Stunden lang das Spektakel genossen. Einen kleinen Eindruck von der Atmosphäre gibt’s hier im Video:

Mille Miglia Start in Brescia

Nach den Menschenmassen in Brescia kam uns die Ruhe am Lago d’Iseo sehr gelegen. Dieser See ist so etwas wie die kleine Schwester des Gardasees, viel weniger bekannt, viel weniger Touristen, aber ebenso schön gelegen inmitten der Bergwelt mit hübschen kleinen Ortschaften.

Wir sind immer sehr leicht zufrieden zu stellen. Ein Stellplatz in der ersten Reihe am Wasser reicht und wir sind glücklich.

Die Tour führte uns danach weiter Richtung Süden, über Mailand und Genua entlang der italienischen Riviera mit dem Ziel Cinque Terre. Wir kannten die Cinque Terre bereits aus einem früheren Urlaub in den 90er Jahren und wollten unbedingt noch einmal die Wanderung zwischen Monterosso und Riomaggiore unternehmen.

Natürlich sind die kleinen Ortschaften heute kein Geheimtip mehr und es sind insbesondere viele Amerikaner und Asiaten unterwegs. Dennoch ist der Charme nach wie vor überwältigend und allemal eine Reise wert. Dabei ist Mai eine gute Reisezeit. Noch nicht gar so überlaufen wie im Sommer und insbesondere noch viel grüner. Den ganzen Wanderweg entlang blüht und duftet die Macchia.

Vernazza, das wahrscheinlich berühmteste Fotomotiv der Cinque Terre. Es empfieht sich in jedem Fall, das Auto La Spezia oder Levanto (hier war unser Campingplatz) stehen zu lassen und mit dem Zug nach Monterosso zu fahren. Dafür gibt es eine praktische Kombikarte für den Nationalpark und beliebig viele Fahrten zwischen den Orten mit der Bahn. Von Monterosso aus kann man dann bequem an einem Tag über Vernazza bis Corniglia wandern. Die letzten beiden Orte, Manarola und Riomaggiore haben wir dann nicht mehr erwandert, sondern nur noch mit dem Zug besucht.

Auf dem Rückweg erholten wir uns noch einige Tage am Gardasee, natürlich wieder mit einem Stellplatz in der ersten Reihe am Wasser.